Sehr geehrte Redaktion,
Am 3 Oktober haben sie von zwei IDF-Soldaten berichtet, die verurteilt wurden, weil sie trotz Verbot ein Kind gezwungen haben eine suspekte Tasche zu untersuchen. Der israelische Gerichtshof hat diese beiden Soldaten schuldig gesprochen. Mein Anliegen in diesem Brief ist es zu betonen (was im Artikel nicht bemerkt wurde), dass es sehr lobenswert ist, dass der israelische Gerichtshof trotz Kriegssituationen alle IDF-Aktionen untersucht und Recht ausübt. Obwohl im Kriegsfalle nationale Sicherheit höchste Priorität haben muss, vermag Israel trotz solchen komplexen und schwierigen Umständen Menschenrechte zu bewahren. Der prominente Rechtswissenschaftler in den USA, Alan Dershowitz (Harward Professor of Law), hat aufgezeigt, dass Israel führend ist in der Bewahrung von Menschenrechten in Kriegssituationen. Wie nur wenig andere Nationen in vergleichbaren Situationen, kann Israel ihre eigene Sicherheit mit Menschenrechtsbewahrungen balancieren, was lobenswert und gut ist, und was auch betont werden muss. Wenn man dies mit gewissen Strategien vergleicht, die von radikalen anti-Israel Organisationen eingesetzt werden (e.g., Kindersuizidsoldaten, menschliche Schutzschilder, Kindergärten als Raketenabschusspunkte etc), und wenn man bedenkt, dass solche "Krieger" dann als "Helden" gefeiert werden wenn sie Zivilisten töten, und wenn man bedenkt, dass es solche in den hunderten, wenn nicht in den tausenden gibt, sollte man schon auch einmal Israel loben für dessen demokratische, transparente und rechtsmässige Aktionen.
Gordon Merk
Tägerwilen (CH)/Ardingly (UK)
Monday, 4 October 2010
Leserbrief: Israel (Tagesanzeiger)
Hier ist mein Leserbrief an den Tagesanzeiger bez. einem Artikel vom Sonntag.
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